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Schäden durch Staubeinfluss

Staub ist "nur" Staub - weit gefehlt!

Staubschäden gibt es in jeglicher Variation, hier einige Beispiele aus der Praxis:

Arbeiten an Rigips-Wänden: In einem Rechenzentrum wird eine Wand versetzt. Es handelt sich um Trockenbau mit Rigips-Platten. Es wird alles abgeklebt, der Gipsstaub aus der Bearbeitung nebenan wird aber über die Klimatechnik des Rechenzentrums angesaugt und auf dann auf die Systeme verteilt. Im geringen Umfang ist das nicht störend und beeinflusst die IT-Systeme nicht. Allerdings sollte man die Steckungen für Netzwerkkabel vom Staubbelag säubern, bevor man ein Patchkabel steckt. Größere Staubmengen können zu Problemen mit der Wärmeabfuhr in den Geräten führen. Solange der Gipsstaub trocken bleibt, ist kein Einfluss auf die Elektronik zu erwarten.

Mauerdurchbrüche: Meistens unproblematisch sind Mauerdurchbrüche, wenn es sich um Kalksandstein-Mauerwerk handelt. Die bei Bohrungen und Stemmungen entstehenden Stäube sind vergleichsweise grobkörnig. Direkte Schäden entstehen meistens nicht, allerdings auch hier das Problem der verschmutzten Netzwerkbuchsen, die bei Steckung zu schlechter oder keiner Kontaktgabe führen.

Deckendurchbrüche: Ein großes Problem stellen Deckendurchbrüche dar. Bedingt durch den Armierungsstahl können durch Bohrungen kleine Stahlspäne entstehen, die von den Lüftungen der IT-Systeme angesaugt werden. Der sofortige Defekt ist die Folge.

Mein Tipp: Staubbeaufschlagung ist durchaus auch natürlich, Staub in Buchsen führt oftmals zu Kontaktproblemen.